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Zensusvorbereitungsgesetz

Am 10. März 2017 ist das Gesetz zur Vorbereitung eines registergestützten Zensus einschließlich einer Gebäude- und Wohnungszählung 2021 in Kraft getreten. Damit wurden die rechtlichen Voraussetzungen für die notwendigen Vorbereitungsarbeiten des registergestützten Zensus 2021 geschaffen. Das Gesetz regelt unter anderem:

  • den Aufbau der für die Vorbereitung des registergestützten Zensus 2021 benötigten Infrastruktur,
  • die Verantwortlichkeit des Statistischen Bundesamtes für den zentralen IT-Betrieb und für die IT-Entwicklung,
  • den Aufbau und die Haltung des anschriftenbezogenen Steuerungsregisters,
  • die zum Aufbau und zur Pflege des Steuerungsregisters erforderlichen Datenquellen und deren Übermittlungen an die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder durch

    • die Meldebehörden,
    • das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie,
    • die für die Geobasisdaten zuständigen Landesbehörden (Vermessungsverwaltung),
    • die Finanzverwaltung,
    • die Grundsteuerstellen

Neben den Daten, die dem Aufbau eines Anschriftenbestandes dienen, enthält das Steuerungsregister auch die erforderlichen Daten zur Identifizierung

  • der Eigentümer und Verwalter von Wohnraum (Auskunftspflichtige der Gebäude- und Wohnungszählung)
  • der Träger, Eigentümer oder Verwalter von Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften (Auskunftspflichtige der Erhebung an Anschriften mit Sonderbereichen).

Die Merkmale, die zum Zensusstichtag im Jahr 2021 erhoben werden sollen, sowie die weiteren Vorgaben für den Zensus 2021 werden in einem Zensusdurchführungsgesetz geregelt werden.

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Zensus 2011

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